Glockenläuten & Gebet zu Hause in der Johann Christoph Blumhardt Gemeinde!
 

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OSTERNACHT IN BLUMHARDT, TEXTE UND MUSIK, DIESMAL ZU HÖREN.

ab Karsamstag an dieser Stelle zu finden.

GLOCKEN GEGEN STÜRMISCHE ZEITEN

„Ein Schiff, was sich Gemeinde nennt, fährt durch das Meer der Zeit. Das Ziel, das ihm die Richtung weist, heißt Gottes Ewigkeit. Das Schiff, es fährt vom Sturm bedroht durch Angst, Not und Gefahr. Verzweiflung, Hoffnung, Kamp und Sieg, so fährt es Jahr um Jahr. Und immer wieder fragt man sich: Wird denn das Schiff bestehn? Erreicht es wohl das große Ziel? Wird es nicht unter gehn?“

So beschrieb es der Lieddichter Martin Schneider im Jahr 1963 in dem Lied „Ein Schiff was sich Gemeinde nennt“. Auch heute, in Zeiten der „Coronakrise“ gibt es Angst, Not und Gefahr. Angst vor Ansteckung, Angst vor einer schlimmen Krankheit, Angst um unsere alten und schwachen Eltern, um Immungeschwächte, um Menschen die gerade eine Krebschemotherapie bekommen.

Aber es gibt auch Angst vor der Einsamkeit, wenn Menschen sich nicht mehr treffen können. Wenn Menschen sich nicht mehr begegnen können.

Angst, dass die Versorgung mit Lebensmitteln knapp wird. Angst, dass notwenige Arztbesuche nicht mehr möglich sind.

In dieser Situation brauchen wir Gemeinschaft, aber wir dürfen sie aus Gründen der Ansteckungsgefahren nicht in der gewohnten Art und Weise leben.

Wir müssen als Blumhardtkirche unsere Gottesdienste absagen.

Wir dürfen keinen Seniorenkreis, kein Bibelgespräch, kein Arbeitslosenfrühstück, kein gemeinsames Essen, keine MahlZeit mehr gemeinsam veranstalten.

Aber auch in dieser Zeit sind wir als Gemeinde für Sie da.

Bitte rufen Sie uns an, wenden Sie sich an uns. Unsere Pfarrerin und das Team der Blumhardtgemeinde haben ein offenes Ohr für Sie. (Pfarrerin Pia Rübenach Tel. 610 88 662, Küsterei 604 73 26)

Wir wären aber nicht Kirche, wenn wir nicht in der Gewissheit leben würden, dass auch Gott ein offenes Ohr für unsere Sorgen, für unsere Nöte.

Unser Herr Jesus Christus ist ja nicht am Kreuz gestorben, damit wir schöne Gottesdienst feiern können. Sondern zur Vergebung der Sünden, für unsere Sorgen, für unsere Nöte.

Wenden wir uns mit unserer Angst, unseren seelischen Sorgen, unseren Nöten auch an Christus. Und lassen Sie uns dies vielleicht in dieser besonderen Zeit einmal in anderer Weise als sonst tun.

Wir werden weiterhin am Sonntag um 10.00 Uhr unsere Glocken läuten. Und wenn wir die Glocken läuten, dann denken wir alle daran. In unserem Zuhause, in unserem Heim. Wir denken an Gott, wir denken an Christus, wir denken an unsere christliche Gemeinschaft.

Dann sind wir sind in Gedanken bei unseren Nächsten, dann sind wir in Gedanken GEMEINDE. Und dann lassen Sie uns doch, wenn wir Sonntags um 10.00 h die Glocken läuten alle zusammen, zu Hause, das Vaterunser beten.

In dieser Zeit in Gedanken HAND IN HAND.

So wie es am Ende unser Lieddichter schrieb: „Und wenn uns Einsamkeit bedroht, wenn Angst uns überfällt: Viel Freunde sind mit unterwegs auf gleichen Kurs gestellt. Das gibt uns wieder neuen Mut, wir sind nicht mehr allein. So läuft das Schiff nach langer Fahrt in Gottes Hafen ein.“

Seien Sie gesegnet in dieser Zeit.

 

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